Übersicht

English

As part of the Halle Lectures 2018 on global thinking, Prof. Dr. Dipesh Chakrabarty (University of Chicago) holds a lecture about The Difficulty of Being Modern: Thoughts on Global and Planetary Histories. The lecture tracks some of the ethical difficulties of being modern at a time when collective human aspirations carry planetary implications. In the process, the lecture brings into conversation some post-human and post-colonial perspectives on modernity.

The next Halle Lecture on Wednesday, 28 November 2018 by Prof. Dr. Rebekka Habermas focuses on the history of global things. More Information about the lecture is available here: Link.

Deutsch

Im Rahmen der Vortragsreihe “Globales Denken in der Diskussion“ behandelt Prof. Dr. Dipesh Chakrabarty (University of Chicago) die Frage: Was bedeutet es modern zu sein in einer Zeit, in der kollektive menschliche Ambitionen planetarische Auswirkungen haben? Der Vortrag thematisiert einige der damit verbundenen ethischen Herausforderungen, indem er posthumanistische und postkoloniale Perspektiven auf die Moderne zur Diskussion stellt.

Im nächsten Vortrag der Reihe am 28. November 2018 wird Prof. Dr. Rebekka Habermas über die Geschichte globaler Dinge referieren. Weitere Informationen über den Vortrag finden Sie hier: Link.

Quelle: IZEA, Link (2 May 2018)

Über die Vortragsreihe

Die Erforschung des 18. Jahrhunderts spielt in Halle eine herausgehobene Rolle, an den Forschungszentren der Universität ebenso wie in den Franckeschen Stiftungen. Betrieben wird diese Forschung in dem Bewusstsein, an den Grundlagen der modernen Gesellschaft zu arbeiten und mit der Historie immer auch ein Stück unserer Gegenwart kritisch zu befragen und damit ‚aufzuklären‘.

In jüngster Zeit ist die Maßgeblichkeit der Aufklärung sowohl in wissenschaftlichen als auch in gesellschaftlichen Debatten in die Kritik geraten. Wieviel Selbstüberschätzung steckt im Anspruch der Aufklärer? Ist Aufklärung nicht – wie die christlich-pietistische Mission – trotz der von ihr beanspruchten Universalität, ein partikulares Projekt, das die Vorherrschaft Europas mehr gestärkt als in Frage gestellt hat? Wieviel taugen die kritischen Verfahren, die anthropologischen Leitbilder und die politischen Ideale des 18. Jahrhunderts noch in einer Zeit, in der sich partikulare und nationalistische Tendenzen rapide auszubreiten scheinen?

Um solchen Fragen nachzugehen, haben die in Halle ansässigen Forschungseinrichtungen, die zentral mit dem 18. Jahrhundert befasst sind, eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Jährlich zwei herausragende, international renommierte Wissenschaftler werden gebeten, ihre Sicht auf die Erforschung des 18. Jahrhunderts und deren Bedeutung im Kontext der aktuellen Weltlage darzulegen. Historische Fundierung und gegenwartsbezogene Problematisierung sollen dabei verbunden werden, ebenso lokale, nationale, europäische und globale Perspektivpunkte.

Die Vorträge richten sich sowohl an Forscher und Studierende als auch an die weitere Öffentlichkeit.