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Datum

15.05. 2018 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

Ort

Villa Tillmanns

Raum 03 | Wächterstraße 30 | 04107 Leipzig
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This lecture is a brief account of Turkey’s path to authoritarianism especially in 2010’s and its possible impact on international affairs. Much has already been achieved by Erdoğan, current president of Turkey, and yet on the other hand, apparently there is much that he fears. The passion remains to refashion the minds and bodies of the nation according to his own ideals just as the founding elite of the country had done back in their time, though certainly the contents totally differ. Erdoğan’s way of dealing with things and the style he has imposed – polarisation, divisiveness, creation of new real or imaginary enemies at each significant juncture, the adoption of a personality cult to suppress a climate of negotiation – has been adopted to such an extent at all levels that, should he be toppled by an unforeseeable confluence of events, there is little ground to hope that his replacement will embody a more democratic and peaceful understanding of governance, policy or even of life.

Da der Menschenrechtsaktivistin die Ausstellung des Passes verweigert wurde, wird die Antrittsvorlesung nach jetzigem Stand um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Research Academy Leipzig per Skype übertragen. Weitere Informationen hierzu: Universität Leipzig, Pressemitteilung 132/2018 vom 08.05.2018, Link (14. Mai 2018).

Zur Person

Bildquelle: RAL (14. Mai 2018)

Prof. Dr. İştar Gözaydın Savaşır hat am International Law Institute der Georgetown University, der New York University School of Law (Master of Comparative Jurisprudence, 1987) und an der Universität Istanbul (Promotion 1992) Jura studiert. Ihre Dozentur (vergleichbar der Habilitation) erlangte sie 1997. Im Jahr 2006 wurde sie zur Ordentlichen Professorin ernannt. Sie lehrte unter anderem an der Mimar Sinan Universität in Istanbul, der Technischen Universität Istanbul, der Doğuş Universität (Istanbul) und der Gediz Universität (Izmir). Sie fungierte dabei nicht nur als Hochschullehrerin, sondern auch als Fachbereichsvorsitzende und Dekanin. Die Wissenschaftlerin war darüber hinaus unter anderem Fulbright Stipendiatin und Fellow am Birkbeck College der Universität London.

Gözaydın Savaşır ist Mitbegründerin des türkischen Zweiges der Helsinki Citizens’ Assembly, einer zivilgesellschaftlichen Menschenrechtsorganisation, die sich europaweit engagiert. Für ihre Rolle als Streiterin für Freiheitlichkeit, Demokratisierung und Menschenrechte in der Türkei wurde sie 2017 von der Universität Oslo mit einem Menschenrechtspreis ausgezeichnet. Musikliebhabern in der Türkei ist sie darüber hinaus auch durch ihr Engagement beim Offenen Radio Istanbul (Açık Radyo) bekannt, wo sie seit 1995 ein wöchentlich ausgestrahltes Musikprogramm moderiert – seit mehreren Jahren mit einem Fokus auf der Musik von Johann Sebastian Bach.

Über die Leibniz Professur

Die semesterweise besetzte Leibniz-Professur wird seit 1994 an besonders renommierte und vorwiegend internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben und gehört zu den höchsten Auszeichnungen der Universität Leipzig. Die Leibniz-Professor*innen bringen Impulse für Forschung, Lehre und Nachwuchsqualifizierung und bereichern das universitäre Leben.

Quelle und weitere Informationen: RAL, Link (14. Mai 2018)