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Kategorie

Datum

09.10. 2017 17:00 Uhr - 19:00 Uhr

Ort

GWZO

Reichsstraße 4-6, 04109 Leipzig, Deutschland
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E-Mail: info@leibniz-eega.de

Übersicht

Zeitgeschichte ist häufig primär verstanden als die Geschichte der eigenen Gemeinschaft, sei sie national, regional, ethnisch, sozial oder in Form anderer Gemeinschaften bestimmt. Dies steht in einer wachsenden Spannung zu Trends zunehmender Verflechtung über die Grenzen von Nationalstaaten, Kulturen und Kontinenten hinweg. Die neuere Globalgeschichte geht so weit zu postulieren, dass gesellschaftliche Entwicklungen weniger durch interne Faktoren als durch die Interaktion verschiedener, teilweise räumlich weit auseinander liegender Gesellschaften verursacht werden (global condition). Was bedeutet diese Annahme für das Konzipieren und Schreiben von Zeitgeschichte? Ist die Bindung an die Zeitzeugenschaft der in einer Gesellschaft zusammen Lebenden weniger wichtig als die globalen Verflechtungen?

Diese Fragen sollen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion stehen, die der Leibniz-WissenschaftsCampus EEGA in Leipzig organisiert und hierfür vier renommierte Gäste geladen hat. Moderieren werden die Veranstaltung Prof. Matthias Middell und Prof. Hadler.

Hier bekommen Sie weitere Informationen zu der Veranstaltung und den Gästen.