Die Universität Jena konzentriert ihren Beitrag auf die Analyse von Postwachstumsgesellschaften und die kulturellen Repräsentationen des Globalen. Hierfür hat sie mit Kollegforschergruppen und Graduiertenkollegs hervorragende Voraussetzungen.

Am Standort Halle mit der Universität und dem Max-Planck-Institut für Ethnologie geht es vor allem um die Entstehung einer grenzüberschreitenden Rechtssphäre und der damit verbundenen Übersetzungsprozesse nationalen Rechts in globale Normen.

In Erfurt konzentrieren sich die soziologisch-historischen Forschungen am dortigen Max-Weber-Kolleg auf den Wandel von Weltbeziehungen Einzelner und ganzer Gesellschaften, die in Zeiten zunehmender Unsicherheit über das Resultat der vielen überlappenden globalen Verflechtungen eine immer größere Herausforderung bilden.

In Leipzig steht die Frage nach den politischen Ordnungen der Welt im Vordergrund. Dabei gilt es weit mehr als nur staatliches Handeln auf der internationalen Bühne zu beachten, die Zahl der relevanten Akteure nimmt mit der Erweiterung unseres Verständnisses vom Globalen stetig zu.

Mit dem Forum schaffen die beteiligten Einrichtungen die kritische Masse an interdisziplinärer Expertise für aussichtsreiche Forschungsvorhaben und eine enge Kooperation mit einem Netz an Partnern, das selbst global ist und über alle Kontinente hinweg spannt.